Warum astronomische Preise mathematisch unausweichlich sind.
Das Power Law besagt, dass der Wert von Bitcoin nicht zufällig schwankt, sondern direkt mit der Zeit und der Größe des Netzwerks wächst (Metcalfe's Law).
Der Exponent 5.8 ist der Schlüssel. In der Natur finden sich solche Gesetze überall (Stoffwechsel von Tieren, Wachstum von Städten). Da wir uns noch in der frühen Monetarisierungsphase befinden, sind die Wachstumsraten extrem hoch.
Kritiker vergleichen zukünftige Preise oft mit der heutigen Geldmenge. Das ist ein Fehler. Vergleichen wir den Total Addressable Market (TAM):
| Asset Klasse | Marktkapitalisierung (ca.) | Entspricht BTC Preis von |
|---|---|---|
| Bitcoin (heute) | ~2 Bio. USD | ~$95'000 |
| Gold (Physisch & Papier) | ~16 Bio. USD | ~$800'000 |
| Aktienmärkte weltweit | ~115 Bio. USD | ~$5'500'000 |
| Immobilien weltweit | ~350 Bio. USD | ~$16'000'000 |
Ein Bitcoin-Preis von 10 Mio. USD würde bedeuten, dass Bitcoin die Rolle von Immobilien als globaler Wertspeicher übernimmt. Das ist ambitioniert, aber ökonomisch nicht unmöglich.
Wenn wir von 5 Millionen Dollar im Jahr 2045 sprechen, sind das keine "heutigen" Dollar.
Durch die stetige Geldmengenausweitung der Zentralbanken (ca. 7% pro Jahr) halbiert sich die Kaufkraft des Geldes alle 10 Jahre.
Das bedeutet: Ein großer Teil des Preisanstiegs ist lediglich der kollabierende Wert des Fiat-Geldes (Nenner-Effekt). Bitcoin bleibt stabil, der Maßstab schrumpft.
Kein Wachstum geht ewig weiter (Sättigung / S-Kurve). Da wir nicht wissen, wann Bitcoin "ausgewachsen" ist, nutzt der Rentenplaner eine Zangen-Strategie:
Fazit: Du planst deine Rente nicht auf dem "Best Case", sondern auf einem extrem konservativen Boden.