Warum „neues Geld“ nicht alle gleich trifft – kompakt für Ausbildung & Familie
Der Cantillon‑Effekt beschreibt, dass neu geschaffenes Geld nicht gleichzeitig bei allen ankommt. Wer es früh erhält, kann noch zu alten Preisen kaufen. Wer es spät erhält, sieht oft schon gestiegene Preise.
„Die Ersten kaufen zu alten Preisen, die Letzten zu neuen.“
→ Verteilungseffekt durch Geldschöpfung und Kreditexpansion
1) Früh
Banken, Staat, grosse Schuldner, Finanzsektor
2) Mitte
Grossunternehmen, Bau, Zulieferer, Märkte
3) Spät
Angestellte, Selbstständige, Konsumenten
4) Sehr spät
Sparer, Rentner, Personen mit fixen Einkommen
Hinweis: Die Reihenfolge ist vereinfacht – je nach Land, Krisenprogramm und Kreditkanälen kann sie variieren.
Frage an die Kinder:
„Ist das fair? Wer hatte den Vorteil – und warum?“
Bitcoin hat einen transparenten, regelbasierten Ausgabeplan. Es gibt keine zentrale Stelle, die neues Geld nach Belieben erzeugt oder selektiv verteilt. Dadurch entsteht der Cantillon‑Effekt aus zentraler Geldschöpfung in dieser Form nicht. (Andere Effekte wie Marktfriktionen, Informationsvorteile oder Early‑Adopter‑Vorteile können dennoch existieren.)