Stell dir vor, du sparst jeden Monat fleißig Geld. Du siehst, wie dein Kontostand wächst. Doch es gibt ein Problem: Während die Zahl auf deinem Konto steigt, sinkt die Kaufkraft dieses Geldes. Das ist der Effekt der Inflation. In der Fachwelt nennen wir Geld, das durch Inflation entwertet wird, einen "schmelzenden Eiswürfel".
Analyse eines 15-jährigen Sparplans (500 CHF/Monat bei 1.5% Inflation)
In diesem Beispiel sparen wir 15 Jahre lang monatlich 500 CHF. Wir erhalten sogar einen kleinen Zins von 0,5%. Schauen wir uns das Ergebnis nach 15 Jahren genau an:
Während dein Erspartes "schmilzt", profitieren diejenigen, die das neue Geld zuerst erhalten (Staaten und Großbanken). Sie können das Geld ausgeben, bevor die Preise steigen. Du als Sparer am Ende der Kette kaufst die teureren Produkte mit entwertetem Geld.
Fiat-Geld (CHF, EUR, USD) ist so konstruiert, dass es an Wert verlieren muss, damit Menschen konsumieren und Schulden leichter abtragbar werden. Bitcoin hingegen hat eine mathematisch begrenzte Menge von 21 Millionen Stück.
Anstatt einen schmelzenden Eiswürfel in der Tasche zu haben, hältst du bei Bitcoin ein Gut, das nicht beliebig vermehrt werden kann. Während Fiat-Währungen gegen Null tendieren, dient Bitcoin als "digitales Speichermedium" für deine Lebenszeit und Arbeit.
Schau dir die gelbe gestrichelte Linie in der Grafik an. Sie entfernt sich immer weiter von der blauen Linie.
1. Was passiert wohl nach 30 oder 40 Jahren?
2. Warum ist ein Zins von 0,5% kein Schutz, wenn die Inflation bei 1,5% liegt?