Antwort: Inflation beschreibt den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus über die Zeit. Wenn die Geldmenge schneller wächst als die Menge an Gütern und Dienstleistungen, verliert das Geld an Kaufkraft.
Antwort: Diese Begrenzung ist im Protokoll von Bitcoin fest verankert. Sie sorgt dafür, dass Bitcoin nicht beliebig vermehrt werden kann – im Gegensatz zu Fiat-Geld. Diese Knappheit ist eine der zentralen Eigenschaften, die Bitcoin als Wertspeicher attraktiv macht.
Antwort: Der "schmelzende Eiswürfel" ist eine Metapher für Fiat-Geld auf einem Sparkonto: Die nominale Zahl bleibt gleich oder wächst minimal durch Zinsen, aber die reale Kaufkraft sinkt kontinuierlich durch Inflation. Das Geld "schmilzt" in seiner Kaufkraft.
Antwort: Der Cantillon-Effekt beschreibt, dass neu geschaffenes Geld nicht gleichzeitig bei allen ankommt. Wer das neue Geld zuerst erhält (z.B. Banken, Staat), kann noch zu alten Preisen kaufen. Wer es später bekommt (z.B. Sparer, Rentner), muss bereits gestiegene Preise bezahlen.
Ihr habt 10'000 CHF gespart. Die Inflation beträgt 2% pro Jahr.
10'000 × (0.98)10 = 10'000 × 0.8171 = CHF 8'171
Das entspricht einem Kaufkraftverlust von rund 18% in 10 Jahren.
Ihr spart 200 CHF pro Monat über 15 Jahre:
Diskutiert: Was sind die Risiken und Chancen beider Varianten?